Galerie

Hier sehen Sie eine Auswahl meiner Arbeiten.

Als Malmittel verwende ich wasservermalbare Ölfarbe, die in mehreren Schichten aufgetragen wird. Als Malgrund dient auf Keilrahmen gespannte Leinwand. Beim Malprozess begleiten mich die Kompositionen Hildegards von Bingen.

  

Stimmen zu den Bildern

Aus einer Laudatio:

 „Sabine Böhm ist eine konsequente Vertreterin der reinen Farbe, der klaren Sprache der Farbe, Farbe unter jeglichem Verzicht auf illustrativen Vermerk, auf gegenständliche Wiedererkennung. Der dargestellte Bildgegenstand ist die Farbe.

Der Betrachter kann und soll sich in die Farbe versenken, er darf sich in der Farbe verlieren – sich verlieren, um sich zu finden. Folgen Sie, meine Damen und Herren, dem Farbauftrag, der Pinselduktus hat einen bestimmten Pulsschlag, eine Herzfrequenz, der Farbklang hat eine mentale, eine spirituelle Vibration. Dieser gilt es zu lauschen – man muss sich sensibilisieren.“

Dietrich Kelterer, Malzhaus Plauen 2008

 

 

Pressestimmen

„Ihre Inspiration schöpft die Malerin aus den Werken der mittelalterlichen Äbtissin Hildegard von Bingen. Hier wird mit dem Namen dieser bedeutenden Frau doch manch modischer, zeitgeistgemäßer Trend in Verbindung gesetzt, manch wohl tönende Schaumschlägerei. Bei Sabine Böhm ist derlei Skepsis nicht angebracht. Ihre „Hildegardbilder“ verraten tiefe Reflexion und hohe eigenständige gestalterische Potenz und Kompetenz. Die spirituelle Dimension wirkt glaubwürdig, ist keine drapierende Phrase. Die „Überwindung von Grenzen“ – häufig eine Worthülse, um Beliebigkeit zu kaschieren – erscheint hier als ernster Anspruch, auch äußerlich umgesetzt im Verzicht auf Rahmen. Zuweilen ist – sieht man genauer hin – auch ein Gesicht, eine Gestalt angedeutet, Hinweis auf die Thematik der Engel. Dass diese Bilder auch hohe dekorative Qualität haben, gereicht ihnen bestimmt nicht zum Nachteil.“

Hans Kaiser, Nordbayerischer Kurier, Bayreuth

im Juli 2001

 

 

„....die Kraft, die Stille, die Harmonie, die von diesen Ölbildern ausgeht. Sie scheinen einladen zu wollen auf eine spirituelle Reise zu sich selbst, hin zur Mitte.

Lange kann man vor diesen „FarbInseln“ verweilen. Tief kann man in sie hineinfallen in ein sanftes Meer aus Rot, Gelb, Blau und vor allem Grün. Diese Farbe dominiert eindeutig in den Kunstwerken der Sigmundsgrüner Malerin. Mal kommt das Grün aufbrausend daher; wirkt durch wilde Pinselstriche wie loderndes Wiesengras, das hastig gen Himmel emporstrebt. Dann wieder scheint es einen sanft umarmen zu wollen.

.... Gesänge und Gemälde verwandelten die Galerie rasch in eine Art Meditationsraum – oder besser in eine Insel fern von Stress, Hektik und Oberflächlichkeit.“  

Claudia Sebert, Frankenpost Hof

im Juni 2001